Zypern


Eine Reise nach Zypern,
endlich war es wieder soweit, der Urlaub stand vor der Tür. Dieses Jahr tatsächlich der einzige Urlaub außerhalb von Deutschland .
Wir wurden am Flughafen in Larnaka mit sonnigen 32 Grad und dem Linksverkehr empfangen. Der Linksverkehr ist immer erstmal komisch, aber nach ein, zwei Tagen hatten wir uns schon daran gewöhnt Links in den Kreisel zu fahren und mit der linken Hand zu schalten.  Die Zyprioten sind sehr  rücksichtsvolle und ruhige Fahrer so das uns die Eingewöhnung deutlich erleichtert wurde. Auch sonst sind die Zyprioten sehr nette, freundliche und zuvorkommende  Menschen.
Wir hatten uns schon bei der Buchung für ein Apartment in einem kleinen zypriotischen Bergdorf entschieden und wie sich rausstellte war es die beste Entscheidung die wir treffen konnten. Nicht für jeden ist diese Ruhe in den Bergdörfern etwas, aber für uns war es genau das richtige. So haben wir uns gleich von der ersten Minuten an, sehr wohl gefühlt.  Das Apartment war sehr schön, sauber, mit einer Kochnische ausgestattet und einer schönen Terrasse mit Tisch und Stühlen. Dort haben wir abends gerne gesessen um die warmen  Sommernächte zu genießen und den Tag ausklingen zu lassen. Wunderschön war auch der Blick über das Tal bis zum ca. 6 km entfernten Strand.
Besonders erfrischend stellte sich der Pool heraus , den wir egal wann wir mal schwimmen wollten für uns allein hatten, so das es morgens schon ein Ritual war einmal kurz in den pool zu hüpfen.  Innerhalb eines Tages hatten wir auch schon ein kleine Katze als Haustier die uns wenn wir gefrühstückt haben um die Beine Strich und was zu essen wollte.
Nach dem wir den nächsten Supermarkt gefunden und uns für die Woche ausgestattet hatten, ging es in die nähere Umgebung an den Strand und den umliegenden Städten. Gerade die kleineren Städte an den Stränden waren recht ruhig und noch nicht so vom Tourismus durchzogen, aber in den größeren Städten sah man, das seit Jahren der Tourismus Einzuge einhält. Auch immer noch wird eine Bettenburg nach der nächsten errichtet.  Die Areale sind schön, sauber, gepflegt aber vermutlich kaum von anderen Inseln zu unterscheiden.
Ein hoch auf unser kleines Bergdorf, wo man wirklich noch sieht wie die Zyprioten  leben bzw.  gelebt haben.
In den nächsten Tagen erkundeten wir mit unseren kleinen Leihwagen die Insel.
Nikosia, die Hauptstadt von Zypern hat mich persönlich mehr beindruckt als alle anderen Städte.  Nikosia hat ca. 260 000 Einwohner und ist in der Innenstadt durchzogen mit kleinen Gassen wo Souvenirs verkauft werden und kleine Restaurants waren. Auch wenn einige Touristen unterwegs waren, war es immer ruhig, kein Gedrängel und auch die Leute waren nicht zu aufdringlich. Na klar wurde man immer mal wieder aufgefordert sich den hübschen Laden anzugucken aber mit einen „Nein Danke“ gaben sie sich auch zufrieden. Nikosia wird nur leider sehr von der Vergangenheit überschattet. So ist es noch die einzige Stadt Weltweit, die in zwei Teile geteilt ist. Auf der einen Seite der griechische Teil und auf der anderen Seite der türkische Teil. Es war sehr skurril mitten in der Fußgängerzone vor einem  großen Zaun mit Grenzübergang zu stehen. Einerseits fasziniert aber auch an unsere eigene Geschichte erinnert, blieb doch ein komisches Gefühl zurück.
Am nächsten Tag führen wir nach Cap Greco im Südosten  von Zypern. Dort würden wir mit wunderschönem blauem Wasser empfangen. Auch der Tourismus war hier schon deutlich mehr zu sehen , so waren die wenigen Sandstränden sehr voll  und die Bettburgen  ragten in die Höhe. Alle Sehenswürdigkeiten waren gut mit dem Auto zu erreichen, oder wie es die Touristen vor Ort gemacht haben mit Quad oder Roller.  Wanderwege gab es auch viele die wir jedoch nicht genutzt haben, da uns bei 35 Grad im Schatten schon beim Aussteigen  aus dem Auto die Schweißtropfen über die Sonnenbrille gelaufen sind.
Am nächsten Tag und immer mit einer Wasserflaschen bewaffnet haben wir  uns auf die Socken nach Paphos gemacht. Hier war eher der Weg das Ziel und wir ließen uns ein bißchen treiben und führen die Meerstraße nach Paphos um die Insel zu erkunden. Wir hielten an kleinen Stränden, tranken und aßen eine Kleinigkeit und führen weiter durch den Englischen Teil von Zypern bis nach Paphos. Dort haben wir uns die Ausgrabungsstätte der Könige angeschaut. Das Areal war doch deutlich weitläufiger und zeigte viele Katakomben und Steinmännchen. Nach der Hälfte mußten wir jedoch abbrechen weil wir vermutlich sonst verdurstet wären… Mit letzter Kraft schleppten wir uns bis zur nächsten Tankstelle um etwas zu trinken zu kaufen und das um 17 Uhr in der Nachmittagssonne.
Am Hafen liesen wir in einem kleinen Fisch Restaurant am Meer den Abend ausklingen. Unsere Wahl fiel auf den weißen Zackenbarsch (White Grouper) der uns fangfrisch, schon filetiert serviert wurde.
 Hier ein paar Eindrücke.

Zypern


Zypern ist eine Insel im östlichen Mittelmeer. Sie ist die drittgrößte Mittelmeerinsel nach Sizilien und Sardinien. Zypern gehört geographisch zu Asien, wird politisch und kulturell jedoch meist zu Europa gezählt. Auf 9251 km² leben gut 1,12 Millionen Menschen (2011).

 

Zyprer oder Zyprioten?
Im Internet habe ich folgende Aussage dazu gefunden:
„Zyprisch bezieht sich auf die Zyprer und auf Zypern. Das umfasst sowohl das griechische Zypern als auch das türkische Zypern.
Zypriotisch bezieht sich auf die Zypern-Griechen bzw. auf das griechische Zypern. Das schließt das türkische Zypern aus.“

 

Zeitraum und Reiseroute


20.08.2017 – 27.08.2017